Laatzener Woche vom 13. September 2006
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So sehen Sieger aus

Bürgermeisterwahlen: Favoriten setzen sich klar durch
Das war eine klare Sache: Die Bürgermeisterwahlen sowie, auch die Zusammensetzung der Stadträte in Laatzen, Pattensen, Hemmingen und Sarstedt brachten - abgesehen von Pattensen - Gewinne für die Sozialdemokraten. Die Christdemokraten mussten derbe Verluste einstecken, vor allem in Hemmingen sind sie weit unter ihren Erwartungen geblieben. Auch bei der Regionswahl darf die SPD jubeln. In der Regionsversammlung wird Rot/Grün wieder die Mehrheit bilden, und bei der Wahl des Regionspräsidenten - eine Stichwahl am 24. September ist notwendig - setzte sich SPD-Kandidat Hauke Jagau vom CDU-Kandidaten Dr. Max Matthiesen schon ein wenig deutlich ab. [...]
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Absolute Mehrheit für Herrmann & Co.
SPD ist in Laatzen der strahlende Gewinner
Als zwei von 40 Wahlbezirken Sonntagabend ausgezählt waren, hatte der SPD-Bürgermeisterkandidat Thomas Prinz satte 57,8 Prozent auf seinem Konto, sein Kontrahent Mirco Zschoch (CDU) lag bei nur 35,8 Prozent. Anderthalb Stunden später war entschieden: Prinz wird im Laatzener Rathaus die Nachfolge von Hauke Jagau antreten, CDU-Mann Zschoch hat seine Rolle ausgespielt. 58,5 Prozent der Wählerstimmen für den Sozialdemokraten, 34,7 für Zschoch und 6,8 Prozent für Heike Philipps (Bündnis 90/Die Grünen).
"Laatzen bleibt Rot", rief Petra Hermann, Vorsitzende der Laatzener Sozialdemokraten, nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses den Genossen in der CVJM-Teestube am Marktplatz zu. Als einige Zeit später deutlich wurde, dass die SPD auch mit einer absoluten Mehrheit im Stadtrat vertreten sein wird, unterstreicht die Begeisterung der Vorsitzenden. " Thomas Prinz hat ein tolles Ergebnis erreicht, das ist mehr als wir uns erhofft hatten", sagte Petra Herrmann. Viele Leute in der Partei hätten viel dafür getan.
"Ich bin froh. Dieses Ergebnis haben wir gemeinsam erreicht, nun werden wir die Arbeit von Hauke Jagau zielstrebig fortsetzen." Randbemerkung: Thomas Prinz hat das Ergebnis von Hauke Jagau aus dem Jahr 2001 noch übertroffen. Der Jurist wird am 1. November im Laatzener Rathaus seinen neuen Auftrag für die nächsten acht Jahre übernehmen.

Sozialdemokratische Geschlossenheit: Ernesto Nebot (Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion), der Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Miersch, der zukünftige Laatzener Bürgermeister Thomas Prinz und Laatzens SPD-Chefin Petra Herrmann bei der Wahlparty in der Teestube. Aufn.(2): R. Kroll
Als zwei von 40 Wahlbezirken Sonntagabend ausgezählt waren, hatte der SPD-Bürgermeisterkandidat Thomas Prinz satte 57,8 Prozent auf seinem Konto, sein Kontrahent Mirco Zschoch (CDU) lag bei nur 35,8 Prozent. Anderthalb Stunden später war entschieden: Prinz wird im Laatzener Rathaus die Nachfolge von Hauke Jagau antreten, CDU-Mann Zschoch hat seine Rolle ausgespielt. 58,5 Prozent der Wählerstimmen für den Sozialdemokraten, 34,7 für Zschoch und 6,8 Prozent für Heike Philipps (Bündnis 90/Die Grünen).
"Laatzen bleibt Rot", rief Petra Hermann, Vorsitzende der Laatzener Sozialdemokraten, nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses den Genossen in der CVJM-Teestube am Marktplatz zu. Als einige Zeit später deutlich wurde, dass die SPD auch mit einer absoluten Mehrheit im Stadtrat vertreten sein wird, unterstreicht die Begeisterung der Vorsitzenden. " Thomas Prinz hat ein tolles Ergebnis erreicht, das ist mehr als wir uns erhofft hatten", sagte Petra Herrmann. Viele Leute in der Partei hätten viel dafür getan.
"Ich bin froh. Dieses Ergebnis haben wir gemeinsam erreicht, nun werden wir die Arbeit von Hauke Jagau zielstrebig fortsetzen." Randbemerkung: Thomas Prinz hat das Ergebnis von Hauke Jagau aus dem Jahr 2001 noch übertroffen. Der Jurist wird am 1. November im Laatzener Rathaus seinen neuen Auftrag für die nächsten acht Jahre übernehmen.
Warum das so gut gelaufen ist? "Die gute Arbeit von Hauke Jagau und der SPD in den vergangenen zehn Jahren werden von den Leuten anerkannt", antwortet Prinz. Zudem habe er persönlich einen sehr guten und fleißigen Wahlkampf gemacht. "Ich habe schon im Vorfeld der Wahl festgestellt, dass die Menschen auf Qualifikation achten", sagte Thomas Prinz. Im übrigen sei der Wahlkampf anständig und fair verlaufen. " Vielleicht war das der Grund, weshalb die Wahlbeteiligung nicht hoch war." Aber er müsse seinem Gegenspieler Mirco Zschoch ein dickes Komplimentmachen.
Für Angelika Rohde, CDU-Vorsitzende in Laatzen, ist es unbegreiflich, was sich am Wahltag abgespielt hat. "Ich habe dafür keine Erklärung, wirklich nicht", sagte sie Montagabend auf Anfrage. Womöglich trage die geringe Wahlbeteiligung dazu bei oder der Bundestrend, der nicht gerade für die CDU spreche. "Aber das allein kann es nicht sein." Auch die Abwahl von Christoph Dreyer und Helmut Flohr ist ihr ein Rätsel.
Hat die Union in Laatzen womöglich keinen guten Wahlkampf geführt. "Genau das Gegenteil ist der Fall", sagt Angelika Rohde. Alle seien mit dem Herzen dabei, der persönliche Einsatz bewunderungswert gewesen.
Und das Programm? "Wir müssen uns hier in Laatzen nicht neu positionieren", kommt schnell die Antwort. Allerdings will die Unionspolitikerin nicht verhehlen, dass Laatzen grundsätzlich eine SPD-Hochburg war und ist. "Aber nachdenken und kritisch analysieren werden wir das Wahlergebnis schon", sagte sie. rk
